Und am Ende die Wende

Dieses Buch von Wolfgang Mondorf umfasst 340 Seiten und wurde am 09.11.2020 durch den Schippach Verlag veröffentlicht. Sowohl das Cover als auch der Titel verraten bereits worum es geht.

Wir werden von vier Hauptprotagonisten durch die Geschichte begleitet: Maria, Ulrike, Alex und Lisa. DDR 1987, Maria lebt in Halle an der Saale. Ulrikes Eltern wurden von Görlitz strafversetzt nach Halle.

In der neuen Schule möchte sie sich so unauffällig wie möglich verhalten. Man kann niemanden trauen. Doch ihr Plan geht nicht auf. Ulrike trifft am ersten Tag auf Maria und eine tiefe Freundschaft entsteht.

Maria träumt davon in den Westen zu fliehen. Diese Flucht könnte von ihrer Westverwandschaft organisiert werden. Ulrike jedoch möchte sich der Friedensbewegung anschließen.

Alex, Sohn eines SED Funktionärs und Lisa versuchen sich mit dem System zu arrangieren. Es ist eine Geschichte von vier Jugendlichen, sinnbildlich für eine Generation, der innerhalb der Grenzen einer Mauer nur die Alternative zwischen Anpassung und Strafvollzug bleibt…

Der Schreibstil ist toll. Die Charaktere wurden gut aufeinander abgestimmt und die Handlung ist leicht verständlich. Die Geschichte war für mich teils langatmig, teils spannend und teils derb. Für mich persönlich sogar etwas zu derb was daran liegen mag das ich wahrscheinlich nicht der Zielgruppe entspreche. Dieses Buch liegt auch außerhalb meiner typischen Genres.

3,5*

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