Im Freibad

Wie ich bereits in einem vorherigen Post erwähnte, hatte ich das Glück dieses Buch vor der Veröffentlichung lesen zu dürfen. Ich muss ehrlich gestehen, dass mir die Autorin Libby Page nicht bekannt war und somit war es für mich das erste Werk das ich von ihr lesen durfte.

Das Buch erschien am 31.05.2019 durch den Ullstein Taschenbuch Verlag und hat insgesamt 384 Seiten. Die Handlung ist leicht verständlich und es liest sich sehr angenehm. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir wirklich sehr, da sie zwischen den einzelnen Kapitel zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechselt, was aber keineswegs verwirrend ist.

Unsere beiden weiblichen Hauptprotagonisten tragen die Namen Kate und Rosemary. Kate arbeitet als Journalistin bei einem örtlichen Tagesblatt und ist eher weniger erfolgreich. Sie lebt in einer WG, kennt jedoch keinen einzelnen ihrer Mitbewohner und pflegt auch sonst keine sozialen Kontakte. Erschwerend hinzu kommt, dass sie an Panikattacken leidet die ihr das Leben zusehend schwer machen. Ihr nächster Auftrag hängt mit der Schließung eines Freibads zusammen. In diesem besagten Freibad trifft sie schließlich auf Rosemary.

Rosemary, eine Rentnerin, geht ihr ganzes Leben lang schon in dieses Schwimmbad und verbindet damit schöne Erinnerungen. Unter anderem auch Erinnerungen an ihrem verstorbenen Mann. Als Kate sie um ein Interview bat stellte sie die Bedingung, dass sie im Freibad schwimmen muss. Erst dann darf sie Rosemary interviewen. Kate springt schließlich über ihren Schatten und erhält, wie versprochen, das Gespräch mit der älteren Dame.

Die Tatsache, dass das Freibad geschlossen werden soll um darauf einen Fitnesspark zu bauen macht Rosemary schwer zu schaffen. Dies tut Kate so leid, dass sie beschließt ihr zu helfen und gegen die Schließung vorzugehen. Beide entwickeln in dieser Zeit eine tiefe Freundschaft zueinander. Das wirkt sich insoweit positiv aus, dass Kate ihre Panikattacken in den Griff bekommt und sie als Journalistin immer erfolgreicher wird.

Jedoch wird der Kampf um das Freibad zu erhalten immer härter und anstrengender. Rosemary und Jay, Kates Arbeitskollege, geben ihr dabei soviel Halt wie nur möglich. Mittlerweile ist es eine Herzensangelegenheit von Kate geworden das Freibad zu retten, allein um Rosemary weiterhin schöne Stunden dort bescheren zu dürfen. Aber es kommt alles anders und sie scheinen nun den Kampf verloren zu haben. Kommt vielleicht noch die entscheidende Idee um das Freibad doch noch zu retten?

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir dieses Buch wahrscheinlich nicht selbst gekauft hätte. Umso dankbarer bin ich dafür, dass ich es lesen durfte denn es ist eine wundervolle und herzergreifende Geschichte. Somit vergebe ich hiermit 5 von 5 Punkte und spreche eine absolute Leseempfehlung aus.

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