Das bisschen Hüfte, meine Güte

Das zweite Buch der Online-Omi erschien am 31.07.2015 mit 252 Seiten und wurde durch den Rowohlt Taschenbuch Verlag veröffentlicht. Wie auch schon bei den anderen Büchern ist die Handlung leicht verständlich und gut zu lesen. Verpackt mit vielen humorvollen Stellen die einem ein lautes Lachen entlocken kann ich dieses Buch mit gutem Gewissen empfehlen.

Renate sorgt sich um ihren Neffen Stefan. Der ist dreißig Jahre alt und hat noch immer keine Freundin an seiner Seite. Da es so nicht weitergehen kann nimmt sie sich der Sache an und meldet ihn kurzerhand bei „Schwiegertochter gesucht“ an.

Als sie ihm freudestrahlend bei einem Kaffee die Nachricht überbringt fällt er fast aus allen Wolken. So hatte er sich das Treffen mit seiner Tante Renate nicht vorgestellt. Denn eigentlich war beabsichtigt ihr zu eröffnen, dass er nun endlich eine Freundin hat. Die Ariane, die er auch so schnell wie möglich heiraten möchte. Dazu möchte ich Renate Bergmann gern zitieren: „Ich musste lächeln und an meine Mutter denken. Die hat immer gesagt: Wenn der Pfannkuchenteig Blasen schlägt, steht eine Hochzeit ins Haus. Bei Otto und mir war es auch so. Kaum, dass wir uns das erste Mal gesehen hatten, schlug der Pfannkuchenteig Blasen, und Mutter rief, nun müssten wir heiraten, es wäre eine Prophezeiung. So, wie die Ehe mit Otto dann ablief, glaube ich bis heute, dass sie mit Sprudelwasser beim Pfannkuchenteig nachgeholfen hat.“

Die Frage wer die Hochzeit organisieren soll war schon längst beantwortet. Ohne mit der Wimper zu zucken trommelte Renate ihre ganzen Helferlein zusammen und verteilte die Aufgaben um eine schöne Hochzeit auszurichten. Ganz kaufte sie dem Stefan die Geschichte mit der schnellen Heirat jedoch nicht ab. Es konnte nur eine Schlussfolgerung geben und die war, dass Ariane bereits schwanger sei. Damit traf sie vollkommen ins Schwarze. Sogleich hat sie auch schon die Schuldige ausfindig machen können. Ihre Tochter Kirsten: „Wenn sie jemanden neu trifft, macht sie das immer, die Leute wissen ja anfangs nicht, dass sie nicht ganz rund tickt, und sind erst mal neugierig. Und freundlich und überzeugend ist sie ja, meine Kirsten. Sie hat Ariane erklärt, dass sie keine Kinder bekommen könne, die Lebenslinie würde es genau zeigen. Und eine Tarotstraße noch dazu, die Königin im leeren Haus, ach, man glaubt es nicht! Jedenfalls hat Ariane, das dumme Ding, doch tatsächlich die Pille abgesetzt und war keine vier Wochen danach schwanger.“

Die Hochzeit rückte immer näher und alles war vorbereitet und gut organisiert. Einer Renate Bergmann macht man da auch nichts vor. Es verlief alles nach Plan bis auf Renates kleinem Sturz der einen Hüftbruch mit sich brachte. Wird sie sich erholen? Bekommt sie einen Kurschatten? Wie geht es mit Stefan und Ariane weiter?

Ein weiteres tolles Buch von Torsten Rohde das ich jedem nur ans Herz legen kann. Ich vergebe 5 von 5 Punkte und eine absolute Leseempfehlung .

Cinder & Ella Happy End – und dann?

Auf diesen zweiten Teil von Kelly Oram hab ich sehnsüchtig gewartet. Am 30.09.2019 war es dann endlich soweit und der One Verlag veröffentlichte die Fortsetzung der Geschichte von Cinder & Ella auf 526 Seiten.

Der Schreibstil ist genauso hervorragend wie im ersten Teil. Kelly Oram erzählt sowohl aus der Perspektive von Ella als auch aus der von Cinder. Was mir ganz gut gefallen hat, da einem die verschiedenen Ansichten beider Charaktere nahgebracht werden. Zudem ist es auch sehr interessant beide Sichtweisen von diesen starken Charakteren zu sehen. Was mich leider sehr gestört hat waren die vielen grammatikalischen Fehler. Stellenweise fehlten an manchen Stellen auch ganze Wörter.

Das ganze Buch handelt eigentlich nur darüber ob Ella mit dem Ruhm von Brian zurecht kommt. Wir begleiten Brian und Ella in ihrer ersten Woche als Liebespaar. Beide schweben auf Wolke sieben aber die Realität holt sie schneller ein als gedacht. Brian ist ein angesagter und sehr berühmter Schauspieler was sich negativ auf Ellas Familienleben auswirkt. Ihr Vater mag Brian und sein dazugehöriges Leben nicht und das lässt er ihn auch deutlich spüren. Es geht sogar soweit, dass Ella den Kontakt zu ihrem Vater komplett abbricht.

Brian unterstützt Ella in dieser schweren Zeit wo er nur kann und weicht ihr nicht von der Seite. Er überlässt ihr sogar seinen hoch geachteten Assistenten. Dieser überarbeitet mit Ella zusammen ihren Blog um ihn noch erfolgreicher zu machen. Es ist schön zu sehen wie Ella immer mehr ihr Selbstbewusstsein zurückgewinnt und endlich damit beginnt sich selbst zu lieben.

Wie ganz oben schon erwähnt habe ich mich sehr darüber gefreut als ich erfahren habe, dass es einen zweiten Teil geben wird. Leider kann dieser nicht mit den ersten Teil mithalten und hätte meiner Meinung nach auch nicht sein müssen, da für mich die Geschichte mit dem ersten Teil erzählt war. Das märchenhafte aus dem ersten Teil ist leider verflogen, sodass ich leider beim Lesen etwas enttäuscht war.

Aufgrund dessen kann ich hier leider nur 3 von 5 Punkte vergeben.

Perfectly Broken

Meine heutige Rezension befasst sich mit dem Buch „Perfectly Broken“ von Sarah Stankewitz. Es wurde am 26.07.2019 durch den Forever Verlag veröffentlicht. Mit seinen 256 Seiten ist es ein klasse Buch für zwischendurch.

Das Cover ist sehr ansprechend und schön anzusehen. Die Geschichte wurde in einem tollen Stil niedergeschrieben und ist leicht verständlich.

„Sie hat mit ihrer großen Liebe auch sich selbst verloren. Doch dann hört sie seine Stimme, seine Musik. Sie hat ihn noch nie gesehen, trotzdem berührt er sie tief in ihrem Herzen. Kann sie sich erlauben, ein zweites Mal zu lieben?“

Brooklyn, unsere Hauptprotagonistin, ist glücklich mit ihrem Lebensgefährten Thomas. Sie sind Seelenverwandte und erfüllen sich zusammen den Traum vom eigenen Haus. An ihrem Geburtstag überrascht Thomas sie mit einem kleinen, weißen, flauschigen Welpen. Brooklyn ist hin und weg und tauft den Welpen auf den Namen Ghost. Da sie so vertieft darin ist mit Ghost zu spielen hat Thomas auch kein schlechtes Gewissen, dass er gleich noch einmal mit dem Auto ein paar Besorgungen erledigen muss. Doch was niemand ahnt, er wird leider nicht mehr zurückkehren, da er bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben kommt.

Brooklyn flüchtet aus Manchester, lässt das Haus und ihre Familie hinter sich. Lediglich Ghost begleitet sie auf dem Weg zu ihrem Neuanfang. Bei ihrer Bekannten Molly hat sie einen Job in einem Café bekommen. Sie mietet sich eine Wohnung die eigentlich nicht ihren Ansprüchen entspricht aber da der Geldbeutel nicht mehr hergibt muss sie sich mit der Tatsache abfinden, dass sich in ihrem Schlafzimmer eine verschlossene Tür zu der Wohnung ihres Nachbarn befindet.

Brooklyn hört jeden Abend Geräusche und die Stimme ihres Nachbarn Chase. Nach nicht allzu langer Zeit beginnen beide sich durch die verschlossene Tür zu unterhalten. Er liest ihr Geschichten vor oder spielt Stücke für sie auf dem Klavier. Sie fühlt sich von Tag zu Tag immer mehr zu Chase hingezogen kann dies aber nicht ihrem Gewissen vereinbaren, da sie das Gefühl hat sie würde Thomas betrügen.

Mehrere Treffen später muss sich Brooklyn jedoch eingestehen, dass es um sie geschehen ist und sie sich Hals über Kopf in Chase verliebt hat. Da bereits einige Zeit vergangen ist beschließt sie, zusammen mit Chase, ihre Mutter in Manchester zu besuchen. Dort treffen sie auf die Mutter von Thomas. Als diese Chase erblickt bricht sie in Panik aus und Brooklyn hat nur noch Fragezeichen über dem Kopf. Es stellt sich heraus, dass Chase an dem tödlichen Unfall beteiligt war. Für Brooklyn bricht eine Welt zusammen. Zerbricht das neu gefundene Glück? Bekommt Chase die Möglichkeit alles zu erklären? Was wird Brooklyn tun?

Alles in allem muss ich sagen, dass es ein wundervolles Buch ist. Ab den ersten Zeilen ist man der Geschichte schon verfallen. Die Autorin schreibt sowohl in der Perspektive von Brooklyn als auch in der von Chase was wirklich interessant ist. Man kann sich in beide Personen hineinversetzen und erlebt zeitgleich deren eigene Geschichte. Tolle Geschichte, tolle Charakter und eine Leseempfehlung meinerseits.

Ich vergebe 5 von 5 Punkte.

Die Dame hinter dem Vorhang

Dieses Buch wurde von Veronika Peters auf 288 Seiten niedergeschrieben und durch den Wunderraum Verlag am 23.09.2019 veröffentlicht. Das Cover sieht sehr ansprechend aus und lässt erahnen, dass das Buch von einer Grande Dame handelt. Diese trägt den Namen Edith Sitwell und ist eine exzentrische Künstlerin.


Die Handlung würde ich als eine leicht verständliche Mischung aus echten und fiktiven Fakten beschreiben.  


Ebenfalls wird uns in diesem Buch auch Jane Banister vorgestellt. Nach kurzer Zeit stellt sich heraus, dass sie die Bedienstete von Edith ist und ihr bereits im Alter von 18 Jahren diente. Sie begleitet ihre Vorgesetzte 37 Jahre lang und durchlebt mit ihr Höhen und Tiefen. Jane steht ihr in guten sowie in schlechten Seiten immer zur Seite und begleitet sie letztendlich bishin zum Tod. 


Edith hatte eine schlimme Kindheit wobei man erwartet hätte, dass dem nicht so sei als Tochter eines englischen Barons. Ihre Eltern behandeln sie nicht gut und machen ihr mehr als deutlich, dass sie nicht geliebt wird. Sie wird Dichterin aber leider nicht erfolgreich genug um für sich selbst und ihre Angestellten zu sorgen. So verbringt sie ihr Leben lang mit Geldsorgen und ist auf die Hilfe ihrer Freunde und Geschwister angewiesen.


Die Geschichte spielt von 1927 bis 1964. Wir begleiten Edith von London nach Paris und durchleben mit ihr den zweiten Weltkrieg. Leider wurde die Zeit um den zweiten Weltkrieg nicht weiter detailliert, umso mehr dafür aber Ediths Schmuckstücke. Das ist ziemlich schade und das ist leider nicht die einzige Passage in dem Buch wo mir die detailtreue an so mancher Stelle fehlt. Von Jane Banister erfährt man nur ganz kleine Bruchstücke und man hat das Gefühl das sie eher als Sprachrohr für Edith Sitwell fungiert. 


Im Großen und Ganzen ist es ein solides Buch aber ich würde hier keine unbedingte Leseempfehlung aussprechen, da der Fokus leider auf die unwichtigen Dinge der Geschichte gelegt wurde. Somit vergebe ich hier 3 von 5 Punkte.

Alles okay.

Meine Lieben,

heut rezensiere ich für euch das Buch „Alles okay.“ von Nina LaCour welches durch den Hanser Verlag am 19.08.2019 veröffentlicht wurde. Mit seinen nur 208 Seiten ist es eine nette Geschichte die man zwischendurch lesen kann.

Das Cover gefällt mir besonders gut, die Farben harmonieren und es sieht sehr ansprechend aus. Durch den flüssigen Schreibstil findet man sehr schnell in die Geschichte hinein. Es ist zudem leicht verständlich, sodass keine Missverständnisse aufkommen können.

Unsere Hauptprotagonistin hört auf den Namen Marin und lebt bei ihrem Großvater. Ihre Mutter verstarb als sie noch ein kleines Kind war. Lediglich der Name ist ihr bekannt. Ihr Großvater ist leider auch keine große Hilfe. Er spricht weder über sie, noch hat er Bilder die er Marin zeigen kann. Das liegt vor allem daran, dass er selbst diesen Schicksalsschlag noch nicht verarbeitet hat.

Ablenkung bekommt Marin durch ihre beste Freundin Mabel. Sie unternehmen viel zu zweit und haben eine tiefe Bindung zueinander aufgebaut. Als ob es Mabel nicht schon schwer genug in ihrem Leben hat kommt erschwerend hinzu, dass ihr Großvater plötzlich verstirbt.

Vor lauter Verzweiflung sieht Marin keinen anderen Ausweg als alles hinter sich zu lassen und ihrem alten Leben den Rücken kehren. Sie flieht aus ihrer alten Heimat und will einen Neuanfang in einer vollkommen neuen Stadt wagen. Marin ist so hilflos und verzweifelt das sie sogar ihre beste Freundin Mabel zurücklässt. Ihr neues Ziel liegt an einer 1000 Kilometer entfernten Universität. Doch sie hat die Rechnung ohne Mabel gemacht die, nach unzähligen nicht beantworteten Briefen, eines Tages vor ihrer Tür steht.

Marin wird nunmehr von ihrer Vergangenheit wieder eingeholt die sie so gern einfach nur vergessen würde. Mabel und sie waren mehr als nur beste Freundinnen.

Kann sie Mabel die Wahrheit sagen warum sie so abrupt aus ihrem Leben verschwunden ist? Werden die beiden wieder zueinander finden?

Eine schöne tiefgründige Geschichte die mir sehr gefallen hat. Aufgrund der geringen Seitenzahl liest es sich sehr schnell. Das einzige Manko ist meiner Meinung nach die Namenswahl der Protagonistinnen, die leicht zu Verwechslungen führen kann. Ich vergebe 4 von 5 Punkte.

Tagebuch eines Buchhändlers

Dieser autobiographische Roman wurde am 12.08.2019 durch den btb-Verlag veröffentlicht und erstreckt sich über 448 Seiten. Das Cover ist wunderschön und wurde farblich perfekt abgestimmt.

Der Autor dieses Buches heißt Shaun Bythell und er ist auch gleichzeitig der Buchhändler, der uns in seine Welt eintauchen und hineinschnuppern lässt. Wie der Titel es schon vermutet lässt handelt es sich um ein Tagebuch, dessen Zeitraum ein Jahr beträgt. Der Buchladen existiert nach wie vor in Wigtown, Schottland.

In einer sarkastischen und interessanten Art und Weise beschreibt Shaun Bythell den Alltag eines Buchhändlers. Humorvoll erzählt er über seine Kunden, die ihm den Alltag manchmal durchaus schwer gestalten. Wir lernen seine Familie, Freunde und Angestellte kennen und werden somit auch in sein privates Leben mitgenommen.

Vor den jeweiligen Einträgen der einzelnen Monate zitiert er immer Passagen aus George Orwells Buch „Erinnerung an eine Buchhandlung“ was mir besonders gut gefallen hat.

Zwischendurch sind einige Fotos von der Buchhandlung abgedruckt. Man hat somit den Laden bildlich vor Augen und kann sich besser in die Geschichte reinversetzen. Des Weiteren geht er auch auf die zunehmenden Probleme eines Buchhändlers ein und macht deutlich, dass es alles andere als einfach ist sich neben den Giganten der Buchbranchen über Wasser zu halten.

Das Buch hat mich ab der ersten Seite gepackt. Der Schreibstil in Form eines Tagebuches ist sehr auflockernd und angenehm zu lesen. An einigen Stellen musste ich laut lachen weil Shaun Bythell so wunderbar sarkastisch geschrieben hat. Ich bedanke mich hiermit bei vorablesen.de, dass ich dieses wundervolle Buch kennenlernen durfte. Eine absolute Leseempfehlung meinerseits.

Ich vergebe 5 von 5 Punkte.

Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker

Das erste Buch von Torsten Rhode, der unter dem Pseudonym Renate Bergmann schreibt, wurde am 01.07.2014 durch den Rowohlt Taschenbuch Verlag veröffentlicht. Es liest sich angenehm leicht und ist gut verständlich geschrieben.

Wir lernen auf 223 Seiten Renates Leben, ihre Freunde und Bekannten kennen. Da wäre unter anderem ihre beste Freundin Gertrud Potter, 82 Jahre, verwitwet. Sie beschreibt Gertrud mit folgenden Worten: „Gertrud hat keinen echten Sinn für Schönes, wissense. Sie hat zusammengestoppeltes Besteck und Geschirr. Auf den Messern steht Lufthansa, Mitropa oder Palast der Republik.“ Neben Gertrud ist sie noch mit Ilse, 82 Jahre, und Kurt Gläser, 87 Jahre, eng befreundet. Ilse war Lehrerin und ist eine Seele von Mensch. Kurt ist brummig aber hilfsbereit.

Kirsten von Morskötter, 50 Jahre, ist Renates Tochter die weiter weg wohnt. Diese Tatsache ist jedoch in Renates Augen nicht so tragisch. Kirsten praktiziert als esoterische Lebensberaterin und Heilpraktikerin für Kleintiere. Als weitere Verwandtschaft ist Stefan Winkler aufzuführen wobei Renate sich nicht sicher ist ob es sich hierbei um einen angeheirateten Enkel oder Neffen handelt. Der Stefan ist ein ganz patenter und hilft ihr immer wenn sie Probleme mit dem „Händi“ oder anderen technischen Geräten hat.

Zu guter letzt folgt ein kleiner Einblick in Renates Bekanntenkreis. Manja Berber, Nachbarin und um es mit Renates Worten zu sagen ein „Liederliches Ding!“. Schwester Hillburg, arbeitet bei ihrer Hausärztin und ist noch eine vom alten Schlag. Frau Doktor Bürgel ist Renates Hausärztin und Ursula Specht die Friseurin. Unter ihren Bekanntschaften zählt auch Hermann Hagekorn ein Apotheker in Ruhestand der ein Auge auf Renate geworfen hat.

In diesem Buch findet man durchaus lustige Anekdoten aus Renates Leben. Beispielsweise zum Thema einkaufen: „Man denkt, man hat alles eingekauft, und dann wird das Toilettenpapier knapp. Ich habe gerade das drittletzte 24er-Paket angebrochen.“ Oder auch die Sparkasse mit ihren modernen Chipkarten: „Kurt hat die AOK-Schipkarte in den Geldautomaten geschoben, und der Alarm ging los.“ Ja und auch eine Renate Bergmann hat Angst vor Gewitter: „Gewitter ist fast noch gruseliger als Aktendeckel XY ungelöst.“

Auch bei diesem Buch hab ich wieder herzhaft gelacht und freue mich auf viele weitere Geschichten von Renate und ihren Freunden. Ich vergebe 4 von 5 Punkte.